Anmerkungen zum Auftreten

Kleidungsvorschläge: Frauen:
  • lange, einfarbige Röcke, evtl. Schürzen, Bluse, Umschlagtücher (wenn witterungsbedingt möglich), großer Sommerhut, Stoffschirme, einfache Schuhe (nach Möglichkeit Leder), Körbe
Männer:
  • dunkle Hose und weißes/helles Hemd mit oder ohne Kragen (nach Möglichkeit Leinen), Lederschuhe,
  • Hosenträger (nach Möglichkeit auch aus Leder), (Schieber-)Mütze oder kleinkrempiger Hut; hinzu können „Accessoires“ aus der Arbeitswelt mitgeführt werden – etwa Schürzen oder Werkzeug
Kinder:
  • Analog zu Frauen- und Männerkleidung, wobei für Jungen kurze, oder
  • kniebündige Hosen passend sind
Generell:
  • Farblich passend sind Erdtöne, dunkleres Blau und Rot (eher wein- und auberginerot), keine auffallenden Muster. Für die Abstimmung und Hilfe gibt es zwei Proben. Das Kostüm- und Historie-Team ist immer für Nachfragen und Unterstützung bereit.
Sonstiges:
  • Arbeiter um die Jahrhundertwende trugen weder Armbanduhren noch Schmuck; auch bei Arbeiterinnen waren Schmuckstücke wie Ketten und Ohrringe eher selten – bitte zu Hause lassen.
  • Insbesondere bei Demonstrationen und Feiern waren Anstecker als Zeichen der Sympathiebekundung sehr verbreitet, so beispielsweise SPD- oder Gewerkschaftsanstecknadeln (etwa für die „10-Stunden-Kämpfer“)
  • Kinder gehörten in jedem Fall zur sozialdemokratischen Familie und sollten beim Umzug unbedingt dabei sein – „zeitgenössische“ Kinderwagen helfen uns sehr!
  • Plastikflaschen waren um die Jahrhundertwende noch nicht erfunden – Getränke werden in Glasflaschen gereicht (ggf. mit Schnappverschluss)
  • Rauchen: filterlose Zigaretten (z.B. Rothändel oder Reval – bitte Folie abmachen) oder Pfeife. Moderne Feuerzeuge wurden erst nach der Jahrhundertwende in der industriellen Massenproduktion hergestellt. Diese waren allerdings kostenintensiv – deswegen bitte Streichhölzer verwenden. Rauchen war auch innerhalb der Arbeiterschaft – jedenfalls in der Öffentlichkeit – ein „männlicher Genuss“.
 
 

150 Jahre SPD!

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Ines Vogel

 

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Websozi-Award

 

Dr. Rudolf Friedrichs

 

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