Vorbereitungen

Der Einladungsbrief

Dresden feiert in diesem Jahr 800jähriges Jubiläum. Am 27. August findet dazu der historische Festumzug statt. Und weil Dresdner Geschichte nicht nur die Geschichte der Fürsten ist, wird es einen Motivwagen geben, der die Arbeiterbewegung um 1900 darstellt. Einer Zeit, in der Gewerkschaften und Sozialdemokratie mit ihren weit verzweigten Vereinen und Verbänden für die arbeitende und vom bürgerlichen Leben vielfach ausgeschlossene Bevölkerung, eine “Gegenwelt“ etabliert hatten, die Bildung, Kultur, Sport und politische und wirtschaftliche Emanzipation zu verwirklichen suchte. Dieser Motivwagen wird getragen von Gewerkschaften, Falken, Naturfreunden und der SPD Dresden. Er ist auf unsere Initiative hin ins Programm aufgenommen worden und wir sind damit die einzigen politischen Kräfte, die einen eigenen Wagen haben werden. Der Festumzug ist der Höhepunkt des Jubiläumsjahres, besteht aus mehr als 70 Bildern und wird vom MDR live übertragen.

Wie sieht es also aus, unser Festumzugsmotiv? Vorweg läuft ein Schalmeienzug und spielt Arbeiterlieder. Auf einem rot geschmückten, plakatverzierten Festwagen mit Anhänger wird ein Arbeiterbildungsverein und ein Arbeitergesangsverein nachgestellt. Zeitungsjungen und -mädchen verteilen ein Extrablatt der „Sächsischen Arbeiterzeitung“ an die Zuschauer. Streikende Arbeiter werden von pickelhaubenbewehrten Polizisten auseinandergetrieben. Eine Frauendemonstration verlangt das Wahlrecht. Falken mit Bollerwagen und Naturfreunde im Wanderzug, lassen ihre Wurzeln lebendig werden. Arbeitersportler turnen und über allem thront eine Viktoria mit dem Banner der Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Das alles in historischer Kleidung und mit ein wenig Schauspielfreude und wir haben ein fantastisches Bild geschaffen.

 

Andere Wagen werden mit großen künstlerischen Aufbauten auf sich aufmerksam machen. Das machen wir auch, aber das ist für uns nicht das Zentrale. Unser Festumzugsabschnitt soll (wie zum Beispiel auch der Fürstenzug) von den Menschen leben, die, sich in die Zeit zurückversetzend, wieder ein wenig fassbar machen, was war.

Das heißt, dass wir viele brauchen, die gemeinsam die Ehre haben werden zu dieser einmaligen Gelegenheit die alte Arbeiterbewegung und Dresden zu vertreten. Und darum gibt es diesen Brief, Euch zu bitten, mit Eurer Anwesenheit und vielleicht Eurer Mithilfe vorab, das Rote Dresden für einen Tag wieder lebendig zu machen.

hier geht's zum Rückmeldebogen, einfach ausfüllen und per Mail verschicken - fertig

 
 

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