Einladung zum Erinnern

Allgemein


Foto von www.zug-der-erinnerung.eu

Zug der Erinnerung macht Station in Dresden

Jüdische Gemeinde zu Dresden und DGB als regionale Mitveranstalter

Im Gedenken an die deportierten jüdischen Kinder und Jugendlichen aus Deutschland, Österreich und anderen Nationen fährt der Zug der Erinnerung seit nunmehr sechs Monaten durch die Bundesrepublik Deutschland. Der Zug mit seinen zwei Ausstellungswagen verkehrt auf den früheren Deportationsstrecken der Reichsbahn. Stationen sind die Heimatstädten der tausenden jüdischen Kinder und Jugendlichen, die zwischen 1940 und 1944 in die Ghettos und Vernichtungslager, insbesondere nach Auschwitz und Majdanek, deportiert wurden.

Im Zeitraum vom Montag den 28. bis einschließlich Mittwoch den 30. April kommt der Zug der Erinnerung auf seiner bundesweiten Reise nach Dresden und kann dort jeweils von 9.00 bis 19.00 Uhr auf Gleis 6 in der Halle des Dresdner Hauptbahnhofs kostenlos von allen Interessierten besichtigt werden.

Im Rahmen der Ausstellung wird an jedem der drei Vormittage ein ca. eineinhalbstündiges Programm stattfinden. Zu diesem werden Herr Aris, Vorsitzender Jüdische Gemeinden in Sachsen, Frau Dr. Nora Goldenbogen; der Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde, die die Ausstellung am Montag um 9.00 Uhr eröffnen wird, auch die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Frau Dr. Eva Maria Stange, der Landesbischof der Ev. – Luth. Landeskirche, Jochen Bohl, der Vorsitzende des DGB Bezirkes, Hanjo Lucassen, der Fraktionsvorsitzende der SPD im Sächsischen Landtag, Martin Dulig, Dresdens OB Vogel, die Ausländerbeauftragte Frederike de Haas und Rüdiger Minow vom Verein Zug der Erinnerung erwartet.

Die im historischen Zug gezeigte mobile Ausstellung, die die Deportationsschicksale der jüdischen Kinder und Jugendlichen eindrucksvoll darstellt, wird um die Ergebnisse der lokalen Spurensuche durch Dresdner Schülerinnen und Schüler ergänzt, die auch täglich im Rahmen des Programms am Zug durch die beteiligten Klassen vorgestellt werden. Unterstützt wurde das gesamte Projekt in Dresden durch die gemeinsame Arbeit der Jüdischen Gemeinde zu Dresden, der Hatikva e.V., der Stiftung Sächsischer Gedenkstätten, der Gesellschaft für Christlich – Jüdische Zusammenarbeit Dresden e. V., dem Netzwerk für Demokratie und Courage, dem Ev. – Luth. Stadtjugendpfarramt Dresden und der DGB Region Dresden – Oberes Elbtal.

Weitere Infos auch unter:
www.zug-der-erinnerung.eu
und
www.dgb-dresden.de

 
 

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